IFT Glücksspielsucht? So helfen Sie als Angehöriger sich und Betroffenen

Nach einem Jahr können Betroffene ihren Schuldenstand um bis zu 60% reduzieren. Die Geldbeschaffung wird zunehmend schwieriger, es kommt häufig zu Problemen mit Gläubigern und Banken. Viele Spieler schrecken in dieser Situation selbst vor kriminellen Handlungen nicht zurück – auch wenn diese zunächst nicht so benannt werden. Typisch sind etwa das „Ausborgen“ von Geldbeträgen bei Familienmitgliedern, die nicht zurückbezahlt werden können. Die persönlichen Beziehungen leiden zunehmend, die eigene Familie, der Arbeitsplatz oder die Ausbildung werden vernachlässigt.

Wie erkenne ich als Angehörige*r Spielsucht?

Spielt ein Elternteil, haben Kinder auch ein erhöhtes Risiko, später selbst an Glücksspielsucht oder einer anderen Sucht zu erkranken. 8 bis 10 Angehörige in ihrem sozialen Umfeld, die von den Auswirkungen der Sucht mitbetroffen sind. Rund drei Viertel der Glücksspielsüchtigen haben Kinder und etwa jede dritte glücksspielsüchtige Person wohnt zusammen mit Kindern in einem Haushalt. Mehr Informationen zu den sucht- und spielerschutzrelevanten Maßnahmen des GlüStV 2021 finden Sie hier. Sollten Sie trotz Sperre bei Anbietern spielen können, besteht die Möglichkeit dies beim Fachverband Glücksspielsucht e.V. Weitere 6,1 % (hochgerechnet ca. 3,4 Millionen Personen) zeigen laut Studie ein riskantes Spielverhalten auf.

Individuelle Risikofaktoren erkennen und minimieren

Reden Sie mit Ihrem Angehörigen über Ihre Sorgen und wie sich die Glücksspielprobleme auch auf Sie auswirken. Weisen Sie den Betroffenen auf die vorhandenen Hilfemöglichkeiten hin und motivieren ihn, sich beraten zu lassen. Gute erste Anlaufstellen sind die Telefonberatung und die Online-Beratung des BIÖG oder eine Suchtberatungsstelle vor Ort . In Deutschland ist die Spielsucht als anerkannte Krankheit anerkannt. Das bedeutet, dass die Kosten für eine stationäre oder ambulante Therapie in der Regel von der Kranken- oder Rentenversicherung übernommen werden.

Symptome erkennen, handeln: Frühzeitige Intervention für erfolgreiche Behandlung

  • Die notwendigen Formulare finden Sie unter Spieler (FAQs) | rp-darmstadt.
  • Durch das Erkennen von Warnzeichen, die Entwicklung eines Notfallplans und die Inanspruchnahme von Unterstützung können Sie das Risiko eines Rückfalls minimieren.
  • Spielsucht kann auch zu psychischen Problemen führen, wie ständige Beschäftigung mit dem Spielen, Lügen über das Spielverhalten und Gefühle der Hoffnungslosigkeit oder Depression.
  • Langfristig führen jedoch alle hohen Ausgaben nur zu weiteren Schulden und verzweifelten Versuchen, die Schulden durch abermaliges Spielen zu tilgen.

Dazu gehört, ein Budget zu erstellen, Ausgaben zu kontrollieren und Schulden abzubauen. Es ist wichtig, dass Sie sich realistische Ziele setzen und sich nicht überfordern. Kleine Erfolge können Ihnen helfen, motiviert zu bleiben und Ihre finanzielle Situation langfristig zu verbessern. Lernen Sie den verantwortungsvollen Umgang mit Geld, um Ihre finanzielle Situation langfristig zu verbessern. Eine finanzielle Beratung kann Ihnen helfen, einen Überblick über Ihre Schulden zu bekommen und einen Haushaltsplan zu erstellen. Die Berater unterstützen Sie bei der Verhandlung mit Gläubigern und zeigen Ihnen Wege zur Schuldenregulierung auf.

Ein Notfallplan kann Ihnen helfen, in schwierigen Situationen richtig zu reagieren. Dieser Plan sollte konkrete Schritte enthalten, wie Sie sich ablenken, Unterstützung suchen oder sich aus der Situation entfernen können. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Notfallplan regelmäßig überprüfen und anpassen. Erstellen Sie einen Notfallplan, um in schwierigen Situationen richtig zu reagieren und Rückfälle zu vermeiden. Spielsucht kann auch zu psychischen https://www.fanarbeit.ch/neue-online-casinos-schweiz Problemen führen, wie ständige Beschäftigung mit dem Spielen, Lügen über das Spielverhalten und Gefühle der Hoffnungslosigkeit oder Depression. Die psychischen Belastungen können zu einem Teufelskreis führen, in dem das Spielen als vermeintliche Lösung für die Probleme gesehen wird.

Die Ursache kann auch eine andere sein und es ist nicht Aufgabe des oder der Vorgesetzten, eine Diagnose zu stellen. Voraussetzung ist, dass die betroffene Person ein problematisches Spielverhalten aufweist. Weitere Informationen zur Möglichkeit der Fremdsperre finden Sie hier. Machen Sie sich klar, dass Sie keine Schuld an der Glücksspielsucht Ihres Angehörigen haben. Versuchen Sie zu helfen, ohne jedoch die Verantwortung für den Betroffenen zu übernehmen.